Cinque Terre, Italien

Die Idee nach Cinque Terre zu reisen, bekam ich maßgeblich über Fotografien auf einschlägigen Fotoportalen. Dort schauten die kleinen farbenfrohen Örtchen auf den steilen Felsen wunderbar romantisch und sehr ursprünglich aus. 

Von Basel aus flogen wir also nach Pisa, dann ging es mit dem Zug nach La Spezia und weiter nach Riomaggiore. In einer kleinen, schnuckeligen Gasse hatten wir unsere Unterkunft. 

Die Unterkünfte in Cinque Terre sind teuer, unerwartet teuer! Für unser Zimmer, ohne Fenster, aber sehr schön hergerichtet, haben wir über 100€/Nacht gezahlt und das war eher die Untergrenze. Für Italien und Nebensaison: teuer!

Wir kamen am Ostermontag an, bei gutem Wetter und natürlich waren die Straßen voller Menschen. In den darauffolgenden Tagen nahm dies spürbar ab. 

Die Wettervorhersage war leider suboptimal, aber wir machten das Beste daraus und gingen dennoch wandern. Wandern kann man wunderbar und die Ausblicke sind herrlich schön. Treppensteigen gehört zur Wanderung dazu, denn oft muss man erst einmal an Höhe gewinnen.

Die Bauern haben ihr eigenes Wegenetz mit Zahnradbahnen gebaut. Zu gerne hätten wir das in Aktion gesehen, denn die Gestelle sahen nicht allzu stabil aus. 

Für die Nebensaison waren viele Menschen da, die Anzahl nahm natürlich bei 10°C und Regen spürbar ab, allerdings möchte ich mir den Menschenandrang im Sommer nicht vorstellen. Die Wege, Treppen und Gassen sind eng und die Menschen drängten und schlängelten sich schon jetzt durch. Einwohner haben Treppen abgesperrt und Barrikaden gebaut, damit die „egoistischen“ Terror.. ähh Touristen nicht alles platt trampeln. 

Auffällig war wie viele Amerikaner dort Urlaub machten. Natürlich gab es auch die klassischen Asiaten, einige Spanier, viele Italiener, sowie wenige Schweizer und Deutsche. 

Es führt ein wunderschöner Pfad vom einen Ende der Küste zum Anderen. Leider waren Teile des Weges (vermutlich wegen Arbeiten) gesperrt. Die Aussicht war herrlich, der Weg war sehr steinig und steil, aber da wir im Regen fast alleine waren, auch sehr idyllisch. 

Die Abendstimmung in der Örtchen ist toll: sehr romantisch und kaum noch Touristen. Wir konnten in den Häfen einige Bilder schießen und gemütlich die Abendstimmung genießen. 

Die Verbindung zwischen den Orten ist sehr gut: ein Zug fährt tagsüber alle ~20 Minuten, eine Fähre gibt es wohl auch. 

Den letzten Tag verbrachten wir in Pisa. Natürlich brauchte es einen kurzen Abstecher zum schiefen Turm. Hoch wollten wir natürlich auch, aber für 18€ pro Person war und das dann doch zu teuer. 

Nun sitzen wir im Flugzeug und es geht zurück in die Heimat. 


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